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Publikationen

Zahn-und Kieferstörfeld wissenschaftlich neu definiert über Zytokin RANTES.

Ist CaviTAU® validiert?

2 Publikationen zur wissenschaftlichen Validierung von Cavitau® in deutschen Abtracts und freien PDF-Downloads.

Bringt CaviTAU® Patientennutzen in der Praxis?

2 Publikationen zur wissenschaftlichen Falldarstellung von Cavitau®.

Sind die Untersuchungen zu RANTES/CCL5 in Knochenmarksdefekten im Kiefer validiert?

15 wissenschaftliche Publikationen von Dr.Dr. (PhD-UCN) J. Lechner in deutschen Abtracts und freien PDF-Downloads.

Gibt es wissenschaftliche Publikationen zur Toxizität von endodontisch behandelten Zähnen?

2 Publikationen zur wissenschaftlichen Validierung von OroTox®.

Einsatz von Ultraschall in der Zahnmedizin

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(vgl. JE Bouquot, AM Roberts, P. Person und J.Christian, “Neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis (NICO). Osteomyelitis in 224 jawbone samples from patients with facial neuralgia”, Oral Surg Oral Med Oral Pathol. 1992, 73 (3):307–319; J. Bouquot, W. Martin and G. Wrobleski “Computer-based thru-transmission sonography (CTS) imaging of ischemic osteonecrosis of the jaws – a preliminary investigation of 6 cadaver jaws and 15 pain patients”, Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod. 2001, 92: 550.)

Im medizinischen Bereich wird die Impulsecho-Ultraschalluntersuchung allgemein für die Abbildung aller Arten von Weichgewebe eingesetzt. Im Prinzip werden Bilder von Strukturen im Körper durch Analyse der Reflexion von Ultraschallwellen erzeugt. Diese Methode ist jedoch nicht geeignet, nützliche Informationen über den Status des Kieferknochens zu liefern, da der Ultraschall an der Grenzphase Knochen / Weichgewebe nahezu vollständig reflektiert wird. Insbesondere der spongiöse Teil des Kieferknochens kann nicht mit üblicherweise verwendeten Ultraschallgeräten untersucht werden. Daher ist Ultraschall in der Zahnmedizin bisher nur sehr begrenzt einsetzbar. Der Zustand des spongiösen Kieferknochens kann klinisch von großer Bedeutung sein. Prof. J.E. Bouquot hat anatomisch nachgewiesen, dass der spongiöse Knochen weitgehend entartet sein kann, ein Phänomen, das er unter anderem als „ischämische Osteonekrose bezeichnet, die zu Kavitationsläsionen führt“. Er bezieht diese Osteonekrose des Kieferknochens auf neuralgische Schmerzen und definiert eine Krankheit, die als “neuralgie induzierende Kavitations-Osteonekrose (NICO)” bezeichnet wird.

FDOKs mögliche Ursachen von systemischen Erkrankungen

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(Vgl. J. Lechner and V. von Baehr, “RANTES and fibroblast growth factor 2 in jawbone cavitations: triggers for systemic disease?” International Journal of General Medicine 2013, 6: 277-290; J. Lechner and W. Mayer “Immune messengers in neuralgia inducing cavitational osteonecrosis (NICO) in jaw bone and systemic interference”, Eur. J. Integr. Med. 2010, 2 (2): 71-77)

Dr. Dr. (PHD-UcN) Johann Lechner hat in über 20 Jahren sich mit dem Aufspüren sogenannter FDOKs ein Namen gemacht. Er untersuchte eingehend das Gewebe in solchen Kieferläsionen, das als Fettklumpen im Inneren eines intakten kortikalen Knochentroges (im UK) erscheint. Dieses Gewebe befindet sich in einem ischämischen, degenerativ-fettigen Zustand. Lechner definiert die beobachteten Veränderungen daher als “fettig-degenerative Osteolyse / Osteonekrose des Kieferknochens (FDOK)”. Er zeigte, dass die im Kieferknochen gefundenen Fettklumpen biochemisch äußerst aktiv sind und bestimmte Zytokine in großen Mengen produzieren, nämlich RANTES (CCL-5) und FGF-2, aber auch PDGF und MCP-1. Die Expressionsspiegel dieser Zytokine sind auch bei einer Reihe systemischer Erkrankungen wie Krebs, Demenz, Multipler Sklerose oder Arthritis erhöht. Es gibt starke Anhaltspunkte – erstaunliche klinische Verbesserungen nach der chirurgischen Entfernung eines solchen FDOK-Gewebes -, dass die Entwicklung und Persistenz einer Vielzahl systemischer Erkrankungen mit der fettig-degenerativen Osteolyse des Kieferknochens (FDOK) zusammenhängen kann. In den meisten dieser Fälle fehlt jedoch der lokale Effekt von neuralgischem Schmerz („NICO“).